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VLN 4: Schnabl Engineering fährt im Regen erstmals 2016 auf das Podest

28-06-2016

VLN 4: Schnabl Engineering fährt im Regen erstmals 2016 auf das Podest

Das Wetter an der Nürburgring-Nordschleife zeigte sich von seiner garstigen Seite. Doch davon ließ sich das von Schnabl Engineering betreute Falken Motorsports Team nicht beeindrucken: Beim verregneten vierten Lauf zur VLN Langstrecken-Meisterschaft auf der legendären Eifel-Rennbahn spielten Wolf Henzler, Martin Ragginger und die Mannschaft ihre gesamte Routine aus und beendeten das vierstündige Rennen auf dem dritten Rang. Es war der erste Podestplatz für das Team mit dem neuen Porsche 911 GT3 R und ein weiterer Erfolg nach dem Top-10-Ergebnis beim vorangegangenen 24-Stunden-Rennen an gleicher Stelle.

Bereits in der Qualifikation hatten Henzler und Ragginger aufhorchen lassen und sich auf der rund 25 Kilometer langen Rennstrecke in 9:51,298 Minuten nur 0,272 Sekunden hinter den Spitzenreitern im Audi R8 LMS von Land-Motorsport auf dem zweiten Platz eingereiht.

Im mit Verspätung und nach zwei Einführungsrunden gestarteten Rennen verzichteten die Piloten dann auf riskante Manöver. „Weil es stark regnete, fuhr ich aus Sicherheitsgründen stellenweise etwas langsamer als vielleicht möglich gewesen wäre“, meint Henzler. „Wir haben bei diesem Wetter noch keine Erfahrung mit dem neuen Auto und müssen uns Stück für Stück ans Limit heranarbeiten.“

Angesichts dieser Umstände schlug sich das Team Falken Motorsports jedoch bravourös und wurde nach 24 Runden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 138 km/h nur 2:37 Minuten hinter dem Siegerteam auf Rang drei abgewinkt. Und wie schon beim 24-Stunden-Rennen war die Mannschaft damit erneut bestes Porsche-Team unter insgesamt 146 Fahrzeugen.

„Natürlich freuen wir uns über den ersten Podestplatz in diesem Jahr“, sagt Teamchef Sven Schnabl, dessen Rennstall vergangenes Jahr gleich dreimal unter die Top 3 gefahren war. „Die regnerischen Bedingungen haben es uns nicht leicht gemacht, doch die Kombination aus Auto, Fahrern, Strategie und unseren Falken-Regenreifen hat sich wieder einmal bewährt. Dass wir zudem bester Porsche im Feld waren, unterstreicht unser Potenzial.“

In jedem Fall bedeutet das Ergebnis der 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy eine ordentliche Steigerung für Schnabl Engineering und Falken Motorsports. Denn beim vorherigen VLN-Lauf im Mai hatte das Team noch den zehnten Platz belegt.

Und schon in wenigen Wochen stellt sich der Rennstall erneut der VLN-Konkurrenz auf der Nordschleife: Der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 4 wird auch beim 39. RCM DMV Grenzlandrennen am 20. August 2016 wieder in der Startaufstellung stehen.

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