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Schwieriges Wochenende in der Eifel

17-08-2009

6. Lauf Porsche Carrera Cup – Nürburgring

„Meine Leistung im Qualifying ist nicht zufriedenstellend", zeigte sich Sebastian Asch nach dem Zeittraining am Samstag enttäuscht. „Mit meinem ersten Reifensatz habe ich mich hinter Thomas Jäger geklemmt und gehofft, von seiner Linie etwas zu lernen. Leider habe ich dann in der Schikane einen Fehler gemacht. Mit dem zweiten Reifensatz ist es mir auch nicht gelungen, alle drei Sektoren zu einer guten Zeit zusammen zu bringen", kommentierte der Youngster Startplatz fünfzehn. Im Rennen am Sonntag hatte Sebastian Asch dann mehr Glück: „Mein Start war optimal und hat mich gleich um einige Positionen nach vorne gebracht. Dann hing ich in einem Pulk mit Johansson und Thiim fest, mit dem ich auch leicht kollidiert bin. Gegen Ende des Rennens hat mein Auto etwas abgebaut, aber ich konnte meine Position ins Ziel bringen", so der 23-Jährige, der als Elfter nur knapp die TOP-10 verpasste.

Gleich hinter ihm kam Teamkollege Robert Lukas ins Ziel. „Nach Platz 13 im Qualifying hatte ich insgeheim auf eine TOP-10-Platzierung gehofft, leider war ich in einige kleine Zwischenfälle verstrickt, bin dadurch nicht so richtig nach vorne gekommen und am Ende nur Zwölfter geworden", kommentiere der Pole die 23 Runden auf der Kurzanbindung des Nürburgrings. Insgesamt ist der 21-Jährige allerdings zufrieden mit seiner Leistung.

 „Vor allem im Qualifying habe ich mich verbessert. Im letzten Jahr haben mir noch 1,5 Sekunden auf die Spitze gefehlt, nun ist es nur noch eine gute halbe Sekunde. Leider reicht das im Carrera Cup allerdings noch nicht für die vorderen Plätze."

Enttäuscht zeigte sich nach dem Rennen Hannes Plesse. „Meine Saison ist ein einziges Auf und Ab. Ich hatte heute einen sehr schlechten Start und fand mich nach der ersten Runde am Ende des Feldes wieder", so der Schnabl-Engineering-Pilot. „In der dritten Runde bin ich dann auch noch umgedreht worden, konnte mich aber im Verlauf des Rennens wieder bis auf Rang 13 vorarbeiten. Meine Rundenzeiten waren in Ordnung, am Auto hat es also nicht gelegen."

„Nach dem starken Wochenende von Oschersleben kann ich mit der Leistung hier auf dem Nürburgring natürlich nicht zufrieden sein", fasst Teamchef Sven Schnabl zusammen. „Vor allem im Qualifying hat es nicht gepasst. Zum ersten Mal in dieser Saison hatten wir keins unserer drei Autos in den Top-10. Im Rennen konnten wir zwar ein wenig Schadensbegrenzung betreiben, aber das Ergebnis entspricht nicht dem, was wir uns vorgestellt haben."

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