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Platz drei beim 24h-Rennen 2015: Schnabl Engineering feiert bisher größten Erfolg

18-05-2015

Platz drei beim 24h-Rennen 2015: Schnabl Engineering feiert bisher größten Erfolg

Es war das härteste 24h-Stunden-Rennen, das die Nürburgring-Nordschleife bisher gesehen hat. Mit unbeständigem Wetter in den Nachtstunden, etlichen kleinen Zwischenfällen im Straßenverkehr und einem intensiven Kampf um die Spitzenpositionen. Denn gleich 35 Mal wechselte die Führung. Immer mittendrin und vorn dabei: das Falken Motorsports Team mit dem Porsche Carrera 997 GT3 R und den Piloten Peter Dumbreck, Wolf Henzler, Alexandre Imperatori und Martin Ragginger. Nach 24 langen Stunden brachte das Quartett den blau-grünen Falken Motorsports Porsche mit der Startnummer 44 auf der dritten Position ins Ziel. Es ist der bisher größte Erfolg des von Schnabl Engineering betreuten Rennprojekts.

Schon im Qualifying zum ADAC Zurich 24h-Rennen hatte sich die Mannschaft um Teamchef Sven Schnabl in der Spitzengruppe etabliert und war – wie im vergangenen Jahr – auf Startplatz 19 gefahren. Doch ausgehend davon ging es im Rennen nur vorwärts: Mit konstanten Rundenzeiten und ohne Fehler arbeiteten sich Dumbreck, Henzler, Imperatori und Ragginger nach vorn. Und nach Runde 69 auf der anspruchsvollen Nürburgring-Nordschleife lag der Falken Motorsports Porsche schließlich sensationell auf Platz eins. Eine unverschuldete Kollision mit einem anderen Fahrzeug warf das Team in den Nachtstunden nur kurz zurück. Denn die Boxencrew reagierte umsichtig und geschickt: Die leicht beschädigte Fronthaube der Startnummer 44 wurde mit Klebeband fixiert und das Auto für den langen Endspurt wieder ins Rennen geschickt. Und danach lief der Falken Motorsports Porsche wie ein Uhrwerk.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 163,46 km/h kamen Dumbreck, Henzler, Imperatori und Ragginger nach 24 Stunden und 155 Nordschleifen-Runden über die Ziellinie. Sie hatten nur eine Runde auf den siegreichen Audi R8 LMS des Audi Sport Teams WRT eingebüßt und waren – im Gegensatz zu vielen favorisierten Fahrzeugen – ohne eigene Fehler über die Distanz gekommen. Selbst die schwierigen Wetterbedingungen bei Nacht mit immer wieder neu einsetzendem Regen hatten der Falken Motorsports Mannschaft nichts anhaben können.

Entsprechend zufrieden zeigt sich Teamchef Sven Schnabl mit dem Resultat: „Für uns stellt dieser dritte Platz ein Riesenergebnis dar. Denn die Konkurrenz war größer denn je – mit gleich sechs unterschiedlichen Marken in den Top 10. Umso mehr freuen wir uns darüber, mit unserem Falken Motorsports Porsche erstmals beim 24h-Rennen auf das Treppchen gefahren zu sein. Platz vier im vergangenen Jahr war schon ein großer Erfolg für uns gewesen, doch dieses Resultat toppt alles bisher Dagewesene. In einem schwierigen Rennen ist es uns gelungen, die Übersicht zu behalten, die Ruhe zu bewahren und ohne Fehler durchzufahren. Darauf kommt es an bei einem 24h-Rennen. Ich bin sehr stolz auf die Fahrer und die Mannschaft, die dieses Ergebnis möglich gemacht haben.“

Das Fahrerquartett von Falken Motorsports hatte sich in einem der spannendsten 24h-Stunden-Rennen aller Zeiten als Trumpfkarte erwiesen. Denn Dumbreck, Henzler, Imperatori und Ragginger gingen auf der schwierigen Nürburgring-Nordschleife keine Risiken ein, sondern setzten auf Konstanz. Der Erfolg gibt ihnen Recht. „Wir fahren unsere Rundenzeiten und machen wenige Fehler. Das ist sehr wichtig bei einem 24h-Rennen“, meint Ragginger. Und Henzler fügt hinzu: „Unser 997 GT3 R lief absolut rund und hat sich unter allen Bedingungen – bei Regen, im Trockenen, bei Sonnenschein und bei den kalten Temperaturen am Abend – hervorragend angefühlt. Alle im Team sind überglücklich, dass wir nach Platz vier im vergangenen Jahr jetzt den Sprung auf das Podest geschafft haben.“

Schon in wenigen Wochen kehrt das Falken Motorsports Team zurück auf die Nürburgring-Nordschleife: Im Juli bestreitet die Mannschaft um Teamchef Sven Schnabl die 46. Adenauer ADAC World Peace Trophy und wird anschließend noch bei drei weiteren Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring in der Startaufstellung stehen.

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