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Dritter Podestplatz in Folge für Schnabl Engineering auf der Nürburgring-Nordschleife

04-09-2017

Dritter Podestplatz in Folge für Schnabl Engineering auf der Nürburgring-Nordschleife

Es läuft weiter rund für Schnabl Engineering auf der vielleicht schwierigsten Rennstrecke der Welt: Zum dritten Mal in Folge hat das Einsatzteam von Falken Motorsports im Rahmen der VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring 2017 einen Podestplatz auf der legendären Nordschleife erzielt. Beim 40. RCM DMV Grenzlandrennen über die übliche VLN-Distanz von vier Stunden erreichten Klaus Bachler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R den dritten Platz unter über 150 Fahrzeugen.

Für Schnabl Engineering war es beim siebten Einsatz das bereits vierte Podium in der aktuellen Nordschleifen-Saison. Damit fand auch die Serie von nun sechs Top-10-Resultaten in Folge ihre Fortsetzung. Entsprechend zufrieden zeigt sich Teamchef Sven Schnabl: „Bis jetzt ist es ein sehr erfolgreiches Jahr für unser Team. So darf es gerne weitergehen.“

Dabei war ein Start beim sechsten VLN-Rennen 2017 in der ursprünglichen Planung des Rennstalls gar nicht vorgesehen gewesen. Kurzfristig entschied sich das Team jedoch um und nahm mit einer kleinen Crew doch an der Rennveranstaltung teil. „Für uns hatten dieses Mal Fahrwerkstests Priorität“, erklärt Sven Schnabl. „Das eigentliche Ergebnis war angesichts dieser Entwicklungsarbeit zweitrangig, doch wir freuen uns natürlich trotzdem sehr über den erneuten Podestrang. Drei Mal in Folge in die Top 3 zu fahren, das muss man erst einmal schaffen.“

Die Endposition mussten sich Bachler und Ragginger für Falken Motorsports allerdings hart erkämpfen. Denn in der Qualifikation war den beiden Nürburgring-Routiniers das Glück nicht hold gewesen: In der schnellsten Runde geriet der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports in eine Doppelt-Gelb-Zone, musste seine Geschwindigkeit reduzieren und verlor wichtige Zehntelsekunden beim Kampf um einen vorderen Startplatz. So reihten sich Bachler/Ragginger mit 8:09,230 Minuten auf Rang sieben in die VLN-Startaufstellung ein.

Nach dem Start zum Rennen ging es dafür gleich richtig voran für das Duo: Schon auf den ersten Metern verbesserten sich Bachler und Ragginger von Platz sieben auf Rang drei und hatten damit Tuchfühlung zur Spitze. „Unser Paket hat wieder einmal prima gepasst“, sagt Teamchef Sven Schnabl. „Unsere Fahrer, die Reifen, das Fahrwerk und die Crew haben hervorragend miteinander harmoniert. Kompliment an die gesamte Mannschaft! Wir waren dieses Mal auch wesentlich näher dran an den absolut Schnellsten und sind insgesamt gut mitgefahren.“

Gegen die beiden Audi R8 LMS von Land Motorsport und Phoenix Racing hatte Schnabl Engineering im Auftrag von Falken Motorsport aber einen schweren Stand. „Der Audi-Show“, sagt Sven Schnabl, „hatten wir nichts entgegenzusetzen. Die haben ein regelrechtes Feuerwerk abgebrannt.“ Und so wurden Bachler/Ragginger nach 28 Rennrunden unter gemischten Wetterbedingungen mit einem Rückstand von 40,3 Sekunden auf die Sieger auf Position drei abgewinkt.

Schon in wenigen Tagen geht Schnabl Engineering erneut für Falken Motorsports auf der Nürburgring-Nordschleife an den Start: Beim 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, dem siebten Lauf der VLN 2017, ist die Mannschaft um Sven Schnabl wieder mit dem Porsche im Feld vertreten. Das achte Saisonrennen an gleicher Stelle lässt das Team planmäßig aus und tritt beim neunten VLN-Lauf ein letztes Mal in diesem Jahr mit beiden Fahrzeugen an, dem Porsche 911 GT3 R und dem BMW M6 GT3.

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